22.09.2006 | Pressemitteilung des ÄKV Ebersberg

Der Protesttag der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten am 22. September in Berlin ist dringend notwendig, um öffentlich zu signalisieren, dass das Maß des Zumutbaren überschritten ist. Dies brachten die drei Vorstände der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB), Dr. Axel Munte, Dr. Gabriel Schmidt und Rudi Bittner, kürzlich in einem Schreiben an alle Vertragsärzte und Psychotherapeuten Bayerns zum Ausdruck.
Auch Ärztinnen und Ärzte des Landkreises Ebersberg teilen diese Auffassung und werden am Protesttag teilnehmen. Ausgefallene Sprechstunden und Praxisschließungen an diesem Freitag sind daher nicht zu vermeiden.
Wie bei früheren Protesttagen ist die Versorgung der Bevölkerung des Landkreises durch dienstbereite Praxen vor Ort und überregionale Bereitschaftspraxen gesichert.
Informationen erhalten Patientinnen und Patienten von ihren Ärzten durch Aushang in der Praxis, Auskünfte von Praxismitarbeitern, Anrufbeantworteransage oder auch über die bayernweite Telefonnummer der Bereitschaftsdienstvermittlung der KVB